KI-Begleitung für Gemeinden in Österreich
KI in Ihrer Gemeinde.
In drei begleiteten Halbtagen klären Sie mit Ihrem Kernteam, wo KI im Gemeindealltag sinnvoll unterstützt, welche Voraussetzungen fehlen und mit welchen Anwendungen Sie beginnen möchten.
Anbieterunabhängig: Ich verkaufe keine Software und erhalte keine Provisionen von Anbietern.
Drei Fragen, die jede Gemeindeführung klären muss
KI ist im Amt längst angekommen.
Jetzt braucht es einen Plan.
Was bringt KI unserer Gemeinde?
Entwürfe für Texte und Protokolle, schnellere Auskünfte, Wissen, das nicht mit Pensionierungen verschwindet. Welche Aufgaben sich wirklich eignen, ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden.
Beispiele ansehen →Welche Voraussetzungen brauchen wir?
Klare Regeln, welche Daten in welches Werkzeug dürfen, KI-Kompetenz der Mitarbeitenden (AI Act, Art. 4) und eine bewusste Entscheidung statt privater Gratis-Konten.
Rechtsrahmen im Überblick →Wie starten wir?
Mit wenigen, gut gewählten Piloten, klarer Verantwortung und Prüfschritten. Genau dafür ist die dreiteilige Begleitung gedacht.
Zum Angebot →Studienwerte aus Deutschland: Global AI Adoption Survey, 445 Beschäftigte deutscher Behörden, Okt. 2025 bis Jän. 2026; Microsoft/LinkedIn Work Trend Index, Mai 2024. Für österreichische Gemeinden liegen keine vergleichbaren Erhebungen vor.
Aus dem Gemeindealltag
Drei Aufgaben,
bei denen KI unterstützt.
Alle Beispiele betreffen Verwaltungsaufgaben und sind fiktiv. Die KI liefert Entwürfe, Fachleute im Amt prüfen und verantworten das Ergebnis.
Projektunterlagen strukturieren
Sitzungen vorbereiten
Das Angebot
Drei Halbtage.
Ein konkreter Pilotplan.
Sie erhalten eine dokumentierte Entscheidungsgrundlage und einen 90-Tage-Pilotplan mit Verantwortlichkeiten und Prüfschritten.
Verstehen und auswählen
Chancen und Grenzen von KI gemeinsam einschätzen.
- Gemeinsames Verständnis von Chancen und Grenzen
- Überblick über Rechtsrahmen und Angebote am Markt
- Priorisierte Ideenliste
Rahmen und Richtung klären
Voraussetzungen bewerten und die Richtung festlegen.
- Bewertung vorhandener Systeme und Voraussetzungen
- Zielbild und Leitprinzipien
- Strategieentwurf mit begründeten Leitentscheidungen
Pilot vorbereiten
Mit welchen Vorhaben beginnen wir, und wer verantwortet sie?
- Geeignete Pilotvorhaben
- Verantwortliche und Erfolgskriterien
- 90-Tage-Pilotplan für interne Freigabe und Umsetzung
Bürgermeister:in, Stadtrat bzw. geschäftsführende:r Gemeinderat und leitende Bedienstete. So arbeiten Politik und Verwaltung von Anfang an am selben Plan.
Gemeindeinterne Prüfung und Freigabe, etwa durch Gemeindevorstand oder Gemeinderat, bleiben Ihre Entscheidung.
Die Umsetzung liegt bei der Gemeinde. Weitere Begleitung, etwa Schulungen, ist auf Anfrage möglich und keine Bedingung.
Ein Zielbild für die kommenden Jahre wird im Workshop skizziert. Es ist keine gebuchte Leistung und keine Zusage einer Wirkung.
Musterergebnis
So kann Ihr
Ergebnis aussehen.
Eine Musterdarstellung. Die Inhalte entstehen im Workshop mit Ihrem Kernteam.
Strategieentwurf KI · Gemeinde [Name]
- Ausgangslage: eingesetzte Systeme, Voraussetzungen
- Zielbild und Leitprinzipien
- Rahmen: Recht, Technik, Organisation
- Leitentscheidungen: Werkzeuge, Regeln, Kompetenz, Verantwortung
- Pilotvorhaben mit Begründung
- Nächste Schritte und Entscheidungsbedarf
90-Tage-Pilotplan
| Pilot | Verantwortlich | Tage 1–30 | 31–60 | 61–90 | Prüfschritt |
|---|---|---|---|---|---|
| Protokoll-Entwürfe | Amtsleitung | Zeitaufwand je Protokoll vorher/nachher | |||
| Bürger-FAQ | Bürgerservice | Richtigkeit von 50 Testantworten | |||
| Dienstanweisung KI | Bürgermeister:in | Freigabe, Schulung durchgeführt |
Tabelle seitlich wischen
Zum Vertiefen
Wissen für Ihre Entscheidung
Freiwillig und in Ruhe zu lesen: Hintergründe, die im Workshop zur Sprache kommen.

Über mich
Mag. Gerhard Riegler
Ich kenne Gemeinden von innen: als Mandatar, als Verantwortlicher in einem kommunalen Unternehmen und als Moderator von Strategieprozessen. Diese Erfahrung verbinde ich mit praktischer Arbeit an KI-Anwendungen für Gemeinden.
Gemeinde von innen
13 Jahre Kommunalpolitik
- Seit 2012 Mitglied des Gemeinderates der Stadtgemeinde Amstetten, seit 2015 Stadtrat, seit 2020 Zweiter Vizebürgermeister
- Ausschüsse Recht und Verwaltung, Bauangelegenheiten, Verkehr und Stadtplanung, Wirtschaft und Stadtwerke; Vorsitz im Ausschuss Soziales, Jugend und Generationen
Strategie und Moderation
Prozesse, die zu Entscheidungen führen
- Programmleitung „Amstetten 2020+“ und Koordination „Amstetten 2010+“ – Stadtentwicklungsprogramme der Stadtgemeinde, inklusive Moderation der Arbeitsgruppen
- Entwicklung eines strategischen Stadtentwicklungskonzepts
- Moderation von Strategieklausuren, Seminare zu Strategie, Kommunikation und Organisation
Kommunale Unternehmen und Projekte
Verantwortung in der Praxis
- 2009–2018 Leitung Marketing und Controlling der STADTwerke Amstetten (Energie, Wasser, Elektro, Bestattung, Parkraum, öffentlicher Verkehr)
- Projektleitung des Pilotprojekts „Smart Metering“
- 2005–2021 Sparkassenrat bzw. Aufsichtsrat der Sparkasse der Stadt Amstetten AG
Bildung, Beratung und KI
Wissen weitergeben, Neues aufbauen
- Seit 2018 Landesstellenleiter des Renner Instituts Niederösterreich und Landesbildungssekretär der SPÖ Niederösterreich: Aufbau der „NÖ Bildungsakademie“, Personalentwicklung, Veranstaltungsformate wie Think Tanks und Innovationszirkel
- Zuvor Gründungsberatung und Businessplan-Seminare am Regional-Innovations-Zentrum NÖ-West
- Entwickelt und betreibt KI-Assistenten zum Gemeinderecht für Niederösterreich und Oberösterreich
- Studium der Wirtschaftswissenschaften (Mag.) an der Johannes Kepler Universität Linz mit den Schwerpunkten Marketing und Entrepreneurship; FH-Lehrgang Sales Management
Transparenz: Ich bin Kommunalpolitiker der SPÖ und beruflich für die politische Bildung der SPÖ Niederösterreich tätig. Die Beratung steht Gemeinden unabhängig von ihren politischen Mehrheiten offen; parteipolitische Inhalte sind nicht Gegenstand der Workshops. Ich arbeite anbieterunabhängig: kein Verkauf von Software, keine Provisionen.
Häufige Fragen
Was Gemeinden
vorab wissen wollen.
Dürfen Mitarbeitende ChatGPT & Co. dienstlich verwenden?
Das entscheidet die Gemeinde. Ohne Regel nutzen viele private Gratis-Konten, bei denen Eingaben unter Umständen zum Training verwendet werden. Eine Dienstanweisung mit klaren Regeln und freigegebenen Werkzeugen schafft Sicherheit für Gemeinde und Mitarbeitende.
Welche Daten dürfen in ein KI-Werkzeug?
Das hängt von Zweck, Datenart, Rechtsgrundlage, Vertrag und tatsächlicher Konfiguration ab. Die Datenschutz-Ampel im Wissensbereich gibt eine erste Orientierung, ersetzt aber keine Prüfung und Freigabe im Einzelfall.
Was verlangt der AI Act von Gemeinden?
Seit 2. Februar 2025 müssen Organisationen, die KI einsetzen, Maßnahmen zur KI-Kompetenz ihres Personals setzen (Art. 4, abgeschwächt durch die Verordnung (EU) 2026/1744). Seit 2. August 2026 gelten Transparenzpflichten, etwa die Kennzeichnung von Chatbots (Art. 50). Strenge Pflichten für Hochrisiko-Anwendungen folgen ab 2. Dezember 2027. Stand der Prüfung: 15. Oktober 2026, keine Rechtsberatung.
Wer haftet, wenn die KI einen Fehler macht?
Die Gemeinde bleibt verantwortlich, auch wenn ein Fehler aus einem KI-Entwurf stammt. Deshalb gilt: KI liefert Entwürfe, Menschen prüfen und entscheiden.
Welche Software ist die richtige?
Das hängt von vorhandenen Systemen, Datenschutzanforderungen und Zielen ab. Im Workshop bewerten wir Optionen nach nachvollziehbaren Kriterien. Ich bin an keinen Anbieter gebunden.
Was kostet die Begleitung?
Das Angebot wird nach Größe und Zielen Ihrer Gemeinde erstellt. Die Grundlagen dafür klären wir im unverbindlichen Erstgespräch.
Was passiert nach dem Workshop?
Sie entscheiden frei, ob und wie die Piloten umgesetzt werden. Ein Folgeauftrag ist keine Bedingung.
Bereit für den
ersten Schritt?
Im unverbindlichen Erstgespräch klären wir Ihre Ausgangslage, die Zusammensetzung des Kernteams und mögliche Termine. Danach erhalten Sie ein Angebot, abgestimmt auf Größe und Ziele Ihrer Gemeinde.
KI-Einstieg für unsere Gemeinde besprechen